Te Anau FC

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Trainer:

Wasserlasser

Aktuelle Platzierung:
Platz 8

Bild des Trainers.

Aktuelle Ligatabelle

Platz Vorher Mannschaft Sp G U N Pkt. T+ T- TV TK
8 3 Te Anau FC 6 2 0 4 6 5 12 -7 26.1
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Aufsteiger setzt frühes Ausrufezeichen

Saison 2026-1, ZAT 2, Wasserlasser für Te Anau FC am 25.01.2026, 21:00

Der Te Anau FC ist in der höchsten Spielklasse Neuseelands angekommen – und wie. Nach den ersten drei Spieltagen steht der Aufsteiger mit zwei Siegen bereits im oberen Tabellendrittel und sorgt damit früh in der Saison für Aufmerksamkeit. Was viele vor dem Start als mutiges Langzeitprojekt einordneten, zeigt nun erste sportliche Substanz.

Der Saisonbeginn war dabei alles andere als selbstverständlich. Te Anau betritt in diesem Jahr Neuland, sowohl strukturell als auch sportlich. Umso bemerkenswerter ist die Ruhe, mit der die Mannschaft die ersten Aufgaben angegangen ist. Statt sich auf die Rolle des Neulings zu beschränken, tritt das Team organisiert, körperlich präsent und erstaunlich abgeklärt auf. Vier erzielte Treffer bei nur drei Gegentoren unterstreichen diesen Eindruck.

Maßgeblichen Anteil an diesem Auftreten hat Trainer Wasserlasser, der im Sommer bewusst den Schritt nach Te Anau wagte. Nach Jahren bei etablierten Topklubs galt sein Wechsel zu einem Aufsteiger als ungewöhnlich – inzwischen wirkt er zunehmend folgerichtig. Unter seiner Leitung präsentiert sich Te Anau als kompakte Einheit, die weniger über individuelle Glanzmomente als über Struktur und Disziplin kommt.

In einem kurzen Statement nach dem dritten Spieltag ordnete Wasserlasser den Saisonstart nüchtern ein:

„Man spürt, dass die Mannschaft bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Wir sind hier, um zu arbeiten – nicht, um uns zu wundern, dass wir mithalten können.“

Diese Haltung spiegelt sich auch auf dem Platz wider. Te Anau sucht nicht das Spektakel, sondern Klarheit im Spiel. Die Abläufe wirken einstudiert, die Rollen klar verteilt. Gerade für einen Aufsteiger ist das ein entscheidender Faktor, um sich schnell in der Liga zu stabilisieren.

Innerhalb des Vereins war der Fokus von Beginn an nicht auf kurzfristige Tabellenplätze gerichtet, sondern auf Identität. Nach drei Spieltagen lässt sich festhalten: Te Anau ist kein Übergangsgast. Der Klub hat bereits gezeigt, dass er die Liga nicht nur bereichern, sondern auch sportlich prägen kann – zumindest phasenweise.

Wie belastbar dieser Eindruck ist, werden die kommenden Wochen zeigen. Doch unabhängig davon steht fest: Der Aufsteiger hat die Anfangsnervosität abgelegt. Te Anau FC ist in der Liga angekommen – leise, aber wirkungsvoll.

355 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Endlich daheim

Saison 2026-1, ZAT 1, Wasserlasser für Te Anau FC am 17.01.2026, 19:00

Der Wechsel kam leise, fast unspektakulär, und doch erschütterte er die Fußballlandschaft Neuseelands. Wasserlasser, der als Trainer mit Selwyn United FC in zehn Jahren achtmal die neuseeländische Meisterschaft gewann, verlässt nach nur einer Saison bei Auckland United FC den etablierten Pfad und übernimmt den Aufsteiger Te Anau FC. Ein Erfolgstrainer kehrt dem sicheren Ruhm den Rücken. Warum?

Wir treffen Wasserlasser an einem frühen Morgen in Te Anau. Der Nebel liegt noch über dem See, der Trainingsplatz ist frisch gemäht. Es ist still, fast ehrfürchtig. Genau diese Ruhe scheint ihn anzuziehen.

Warum Te Anau?

„Weil sich hier alles echt anfühlt“, sagt er nach kurzem Nachdenken. „In meiner Karriere ging es oft um Ergebnisse, um Tabellen, um Erwartungsdruck. Te Anau erinnert mich daran, warum ich überhaupt Trainer geworden bin. Dieser Ort hat Seele. Man merkt sofort, dass Fußball hier mehr ist als nur ein Spiel am Wochenende.“

Er spricht nicht wie jemand, der einen Job angenommen hat, sondern wie jemand, der angekommen ist. „Als ich mit dem Vorstand gesprochen habe, ging es nicht darum, wie schnell wir Meister werden. Es ging darum, was für eine Identität wir aufbauen wollen. Das hat mich sofort gepackt.“

Viele fragen sich, warum du nach deiner Zeit bei Selwyn und Auckland diesen Schritt machst. Ist es nicht ein Risiko?

„Natürlich ist es ein Risiko“, sagt er und lacht leise. „Aber Risiko bedeutet auch Freiheit. Bei großen Vereinen bist du Teil einer Maschinerie. Hier kannst du prägen. Hier kannst du etwas hinterlassen.“ Er hält kurz inne. „Ich will, dass Kinder in Te Anau aufwachsen und sagen: Das ist unser Verein. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.“

Was genau ist deine Vision mit Te Anau FC?

„Ich will einen Verein formen, der unangenehm zu bespielen ist“, erklärt Wasserlasser mit fester Stimme. „Diszipliniert, mutig, körperlich stark, aber vor allem mental. Wir wollen nicht der nette Aufsteiger sein, der sich freut, dabei zu sein. Wir wollen Respekt erzwingen.“

Dabei geht es ihm nicht nur um die erste Mannschaft. „Strukturen sind alles. Nachwuchsarbeit, Trainerausbildung, ein klarer Spielstil über alle Altersklassen hinweg. Wenn du nachhaltig erfolgreich sein willst, musst du tiefer bauen als andere.“

Du sprichst oft von Nähe zur Gemeinschaft. Wie wichtig ist dir das?

„Extrem wichtig“, sagt er ohne zu zögern. „Ein Verein ohne seine Menschen ist nichts. Ich will offene Trainings, Gespräche mit Fans, Präsenz in Schulen. Die Leute sollen wissen, warum wir so spielen, warum wir Entscheidungen treffen. Wenn die Stadt hinter dir steht, kannst du über dich hinauswachsen.“

Kann Te Anau wirklich zu einer Macht im neuseeländischen Fußball werden?

Er lehnt sich zurück und blickt über den Platz. „Nicht morgen. Nicht nächstes Jahr. Aber ja.“ Seine Stimme ist ruhig, fast entschlossen. „Ich habe gelernt, dass Erfolg nicht immer dort entsteht, wo die größten Budgets sind. Er entsteht dort, wo Klarheit herrscht, wo Geduld vorhanden ist und wo alle an dasselbe glauben. Genau das habe ich hier gespürt.“

Wasserlasser wirkt nicht wie ein Trainer auf der Suche nach dem nächsten Titel, sondern wie ein Architekt mit einem langfristigen Plan. In Te Anau will er nicht einfach Spiele gewinnen. Er will etwas aufbauen, das bleibt.

552 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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